Handy kabellos laden: So geht es richtig!

Wireless Charging mit dem Smartphone ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Mit vielen modernen Handys ist es bereits möglich. Das Gerät wird dazu nicht mehr per Kabel mit einer Stromquelle verbunden, sondern auf eine Oberfläche gelegt, die das Handy über ein elektromagnetisches Feld mit Energie versorgt. Doch kabellos Laden kann auch Nachteile haben. Wir erklären, wie man es richtig macht.

Sind wir ehrlich, Handy aufladen ist lästig. Mindestens einmal am Tag will unser dauerhafter Begleiter an eine Stromquelle angeschlossen werden. Doch ständiges Kabel ran und Kabel ab ist nicht nur nervig. Mit der Zeit gehen die Kabel kaputt, oder im schlimmsten Fall, die Ladebuchse im Smartphone. Last but not least, auch der Kabelsalat im Auto oder unserem Nachttisch stört. Optisch wie auch praktisch. Es kann sogar gefährlich werden: Etwa dann, wenn sich das Kabel im Auto um den Schalthebel wickelt und die Bedienung des Fahrzeugs im Straßenverkehr behindert.

Seit einiger Zeit können Smartphones auch kabellos aufgeladen werden. Dazu wird das Handy einfach auf eine Ladefläche aufgelegt und der Akku fast wie von Zauberhand aufgeladen.

Also alles gut? Nicht ganz. Denn beim kabellosen Laden kann man einiges falsch machen. Wir erklären hier die wichtigsten Dinge, die Du zum Thema Wireless Charging wissen musst:

Wireless charging: Was ist induktives Laden?

Induktives Laden nutzt ein elektromagnetisches Feld, um Energie zwischen zwei Objekten zu übertragen. Das Magnetfeld wird dabei über eine Spule im Ladegerät erzeugt, sobald es an eine Stromquelle angeschlossen wird. Im Smartphone selbst ist ebenfalls eine solche Spule vorhanden. Legt man nun beide Spulen übereinander, indem man das Smartphone auf eine Ladefläche legt, bezieht die Spule im Handy über das elektromagnetische Feld Energie und wandelt es zurück in elektrischen Strom. Damit wird die Batterie geladen.

Ist kabelloses Laden langsamer?

Die kabellose Übertragung von Energie ist verlustbehaftet. Für eine optimale Übertragung müssen die Spulen im Ladegerät und dem Smartphone exakt ausgerichtet sein. Je größer der Abstand, weil etwa das Smartphone nicht exakt auf der Ladefläche abgelegt wurde, desto stärker ist der Verlust. Damit verzögert sich der Ladevorgang. Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Die Leistungsaufnahme in einem nicht akkurat ausgerichteten Feld wird größer. Das wiederum verbraucht nicht nur mehr Energie, sondern sorgt auch für eine stärkere Wärmeentwicklung während des Ladevorgangs. Und das bringt uns zu unserem nächsten Problem: Hitze.

Ist kabelloses Laden schädlich für den Akku?

In der Vergangenheit wird immer wieder davon berichtet, dass kabelloses Laden den Akku stärker strapaziert als herkömmliches Laden via Kabel. Ein Hauptproblem ist dabei die Hitzeentwicklung. Hitze schadet auf Dauer dem Akku.

Beim induktiven Laden entsteht Abwärme. Das Ladegerät, aber auch das Smartphone geben thermische Energie ab. Da die beiden Geräte beim Laden aber direkt übereinander liegen, steigt die Wärme stärker, als beim Laden mit Kabel. Nur wenn es gelingt, die Abwärme möglichst effektiv abzuleiten, wird der Akku geschont.

Schonend laden mit andi be free

Die Tecflower AG hat mit andi be free ein Ladekonzept für Wireless Charging entwickelt, um beide Probleme zu lösen: Die exakte Ausrichtung der Spulen und die Ableitung der Wärme. Dazu wird das Smartphone mit einem stylischen Cover ausgestattet, das in der Lage ist, Wärme effektiv vom Gerät abzuleiten.

Doch die Cover können noch mehr: Sie sind mit einer Metallplatte versehen, die sich mit der ebenfalls magnetischen Ladestation optimal verbinden. Einmal angedockt, liegen beide Spulen exakt ausgerichtet übereinander. So ist die perfekte Energieübertragung gewährleistet und der Akku wird geschont.

Kabellos laden mit iPhone oder Android

Wir haben Hüllen für gängige iPhone und Samsung Modelle mir Qi-Ladestandard im Angebot. Wenn es mal keine passende Hülle gibt, helfen unsere magnetischen Laderinge, die auf der Unterseite des Smartphones oder auf die Hülle aufgeklebt werden können.

Ladestationen gibt es für eine Vielzahl von Einsatzbereichen: Ob im Fahrzeug, für den Nachttisch, das Büro oder für Unterwegs als kompakte Halterung direkt an der Steckdose.

2018 wurde andi be free in der Kategorie „Mobiltelefone, Tablets und Wearables“ mit dem reddot award für Design ausgezeichnet.

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